Landkreis Altenkirchen
Ausflugstipps
Kloster Marienthal
Inmitten der Schönen Mittelgebirgslandschaft des Westerwaldes liegt „Kloster Marienthal“, früher bekannt als Franziskanerkloster, dessen Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurück reichen. Nach einer Wanderung können z. B. Hauskapelle und Wallfahrtskirche besucht werden. Spielplatz sowie Grillplatz laden zur Rast ein.
Anreise
Ab dem Haltepunkt „Kloster Marienthal“ folgen Sie dem beschilderten Fußweg „Haus Marienthal“, ca. 15 Minuten.
Infos
Stadt Altenkirchen
In Altenkirchen gibt es viel zu entdecken, so lädt der Marktplatz in der Fußgängerzone die Besucher mit den restaurierten Fachwerkhäusern und Hausfassaden aus der Gründerzeit zum Verweilen ein. Der Marktplatz wurde treppenförmig gestaltet und bietet eine Kulisse für das sehenswerte Wasserspiel, bei dem Gäste sprichwörtlich die Seele baumeln lassen können.
Ganz in der Nähe des Marktplatzes befindet sich der Schlossplatz, der seinen Namen durch das ehemalige Schloss Altenkirchen erhalten hat und Sitz der beiden Geldinstitute Sparkasse Westerwald und Westerwaldbank ist.
Der Parc de Tarbes ist der französischen Partnerstadt Altenkirchens gewidmet und eine Parkanlage, die als Erholungsfläche ausgelegt ist. Zentrum des Parks ist ein großer Teich, Heimat vieler Wasservögel mit einer angrenzenden Reiherkolonie. Auch gibt es nutzbare Sportgeräte wie zum Beispiel eine weitläufige Disc-Golf-Anlage, ein Botschafeld und eine kleine Kletterwand. Das am südlichen Stadtrand gelegene Wiedtal ist ein Landschaftsschutzgebiet, welches dem Lauf der Wied folgt. Der Fluss wurde hier in seiner ursprünglichen Form erhalten und schlängelt sich idyllisch durch das Tal, durch das auch der Wied-Wanderweg führt.
Eine wahre Augenweide ist der etwa 14 Meter hohe Bismarckturm auf dem Johannisberg, der 1914 zu Ehren des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet wurde. 1922 eingeweiht, befindet sich in Höhe der Aussichtsplattform eine Turmlaterne. Oberhalb der Turmlaterne ist ein Befeuerungsbecken angebracht. Der Turm kann jeweils am 1. Sonntag im Monat von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr kostenlos besichtigt werden. Infos zum Bismarckturm erhält man auf der Homapage des Fördervereins.
Das Kriegerdenkmal auf dem Dorn gedenkt der Opfer und Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs aus Altenkirchen sowie der Verfolgung der jüdischen Einwohner im Dritten Reich. Das Ehrenmal, mitten im Wald an einer Zufahrtsstraße gelegen, trägt die Innschrift „Unsern Helden“ und besteht aus neun Bruchsteinsäulen. Auf Tafeln sind die Namen der Opfer und Gefallenen verzeichnet. Das Kriegerdenkmal wurde von Architekt Reinhardt aus Köln entworfen und 1927 erbaut.
Anreise
Bis zum Bahnhof Altnkirchen mit dem Zug Linie RB90.
Infos
Westerwald-Steig, Kloster Marienthal
Natur in ihrer ganzen Vielfalt erleben Wanderer auf dem Westerwald-Steig, der auf 235 Kilometern vom hessischen Herborn bis Bad Hönningen am Rhein führt. Neben faszinierenden Landschaften mit Flüssen, Auen, Wäldern und Mittelgebirgen begeistern unterwegs Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Marienthal. Wer nicht den ganzen Top-Wanderweg (Markierung stilisiertes grünes „W“ auf weißem Grund) laufen möchte, wählt eine oder mehrere der 16 Etappen, z. B. Etappe 11 Kloster Marienthal – Weyerbusch (16 km). Der Weg führt vom ehemaligen Franziskanerkloster auf den 389 m hohen Beulskopf.
Anreise
Ab dem Haltepunkt Kloster Marienthal folgen Sie der Beschilderung des Westerwald-Steigs.
Infos
KulturWERK, Wissen
Die ehemalige Walzwerkshalle der Hüttenwerke Siegerland aus dem Jahre 1937 ist heute kaum wiederzuerkennen. Seit Mai 2009 finden hier Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Messe und Gala statt - mit Platz für bis zu 1.500 Personen und einmaligem Ambiente. Trotz modernster Technik hat sich das KulturWerk den einzigartigen Charme des einstigen Industriestandortes erhalten.
Anreise
Ab dem Bahnbof Wissen folgen Sie der Bahnhofstraße in Zugrichtung Köln bis zur Ampel, halten Sie sich zweimal rechts und folgen der Bogenstraße und Walzwerkstraße. Fußweg ca. 5 - 10 Minuten.
Infos
Museumsscheune Helmenzen
Die Museumsscheune Helmenzen ist ein kleines heimatkundliches Museum, welches erhaltenswerte Arbeits- und Gebrauchsgegenstände unserer Region sammelt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Das Museum wurde 1993 vom Arbeitskreis für Heimatgeschichte & Brauchtumspflege e.V errichtet und seit dem mit viel liebevollem Engagement ehrenamtlich geführt.
Bei einem Besuch in der Museumsscheune gibt es vieles aus der Vergangenheit zu entdecken. Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen und bietet vielseitige Einblicke in alte Zeiten. Im Erdgeschoss sind Geräte für die Wiesen-, Wald- und Feldbestellung und zur Weiterverarbeitung der Ernte ausgestellt. Sie stammen noch aus einer Zeit ohne Motoren und Elektrizität. Erst später wurden die Zugtiere durch Traktoren abgelöst und die Handarbeit durch Maschinen ersetzt bzw. erleichtert. Ferner ist eine Anzahl von Gegenständen zu sehen, die früher in Haus und Hof benötigt wurden z.B. Geräte zur Milchverwertung, zum Backen und zur Futterverarbeitung.
In einem Seitenraum im Erdgeschoss befinden sich interessante Einzelstücke eines Direktionszimmers aus der Jahrhundertwende. Neben diesen Möbeln sind dort auch noch verschiedene Feuerhehlen ausgestellt. Hehlen wurden zum Kochen auf offenem Feuer genutzt. Besonders stolz ist das Museum auf die Feuerhehle, die aus der Burg Widderstein stammt. Darüber hinaus zeigt dieser Ausstellungsbereich eine Sammlung alter Schreibmaschinen und vieles mehr. Am Emporengeländer sind die Wappen der Landesherren der saynischen Grafschaften dargestellt. Rechts an der Wand befinden sich alte Landkarten und Bilder.
Im Obergeschoss ist eine Schusterwerkstatt und alles zum Thema „Textilherstellung und Bearbeitung“ zu sehen. Ausgestellt sind Flachsbearbeitungsgeräte, ein Spinnrad, ein Webstuhl, Blaudruckstempel, alte antike Bügeleisen, Wäschemangel sowie Textilien, die aus selbst hergestellten Leinen gefertigt wurden. Ergänzt wird dieser Teil der Ausstellung durch Handarbeiten, die früher von Mädchen und HiFrauen angefertigt wurden und einige Kleidungsstücke, wie man sie früher trug. Im mittleren Teil des Obergeschosses befinden sich Tische mit verschiedenen Kleingeräten aus dem Haushalt und anderen Anwendungen. An der Stirnwand sind eine Reihe alter Handwerkszeuge der verschiedensten Berufe angebracht.
Ebenfalls im Obergeschoss untergebracht, befindet sich hinter einer alten Fachwerkfassade eine liebevoll detailliert eingerichtete alte Wohnstube. Die Küche ist mit allem ausgestattet, was früher gebräuchlich war. Die „gute alte Stube“, wie sie früher genannt wurde, ist mit historischen Originalteilen nachempfunden worden. die dort ausgestellten Bilder dienten früher als Wandschmuck. Die Schlafstube zeigt neben dem seinerzeit üblichen schmalen Ehebett auch eine Wiege, die eine 150 jährige Familientradition nachweisen kann.
Anreise
Ab Bahnhof Altenkirchen mit der Linie 250 bis zur Haltestelle "Helmenzen, Schulweg". Fußweg bis zur Museumsscheune ca. 5 Minuten.
Infos
Bergbaumuseum Herdorf-Sassenroth
Der Anblick des mächtigen Förderturms lässt von außen vermuten, dass der Siegerländer Bergbau hier noch immer lebendig ist. Dieses Versprechen hält das Bergbaumuseum Sassenroth auch im Innenbereich mit Exponaten zur 2.500-jährigen Geschichte des Erzbergbaus, Mineralienkabinett, dem "Raum für Kinder" und dem original eingerichteten Schaubergwerk, das in die Arbeitswelt der Bergleute unter Tage führt.
Anreise
Ab dem Bahnhof Sassenroth gehen Sie links in die Straße Höhwiese, links in die Birkenstraße und rechts in die Schulstraße, die Sie nach links zum Bergbaumuseum folgen - Fußweg ca. 5 Minuten.