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Landkreis Cochem-Zell: 4 neue Buslinien starten ab dem 09.12.18 im Treiser Schock

Montag, 03. Dezember 2018

Im Landkreis Cochem-Zell starten ab dem 09.12.18 im Bereich des Treiser Schock 4 Buslinien.

Im Rahmen der Umsetzung eines übergreifend erstellten, gemeinsamen Konzepts (Hintergrundinformation hierzu sind angefügt) wurden die Fahrpläne dieser Buslinien rund um den Schulstandort Treis-Karden aktualisiert:

741 Zilshausen – Lieg – Treis-Karden

742 Hesweiler – Blankenrath – Mörsdorf – Treis-Karden

744 Keldung – Münstermaifeld – Moselkern – Treis-Karden

745 Beltheim – Macken – Burgen – Treis-Karden

Das neue Angebot sieht u.a. eine bessere Abstimmung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten von Bus und Bahn am Bahnhof Treis-Karden vor.

Innerhalb von Treis-Karden werden montags bis freitags die Verbindungen von und zum Bahnhof erweitert und ein festes Busangebot eingeführt.

Im Sommerhalbjahr verbindet die Linie 742 montags bis freitags im 2-Stunden-Takt Treis-Karden mit dem Kloster Maria Engelport und dem Geierlay-Besucherzentrum in Mörsdorf.

Bei der Grundschule Lieg wurde die Anbindung an die erweiterten Schul- und Betreuungszeiten angepasst und verbessert.

Zusätzlich ergänzen bedarfsgerechte Anruf-Linien-Fahrten (ALF, früher: AST), insbesondere am Wochenende, das Linienangebot. Diese sind im Fahrplan entsprechend gekennzeichnet und werden nur dann durchgeführt, wenn ein tatsächlicher Bedarf besteht. Daher müssen diese vorher telefonisch unter der NEUEN Tel.-Nr. 02633 – 2009600 (6-22 Uhr) angemeldet werden.

Die neuen Buslinien waren im Ausschreibungswettbewerb an die Ahrweiler Verkehrs-GmbH (Teil der Verkehrsbetriebe Mittelrhein) aus Brohl-Lützing vergeben worden.

Weitere Verbesserungen für die Kunden: Der Anteil der Busse mit niedrigem Einstieg (Niederflurbusse) wächst bei den neuen Angeboten bis zum Jahr 2021 auf 100 %. Damit wird auch älteren Fahrgästen mit Rollatoren, Personen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl ein bequemer Ein- und Ausstieg ermöglicht. Zusätzlich verfügen diese Busse auch über eine Klimaanlage, was den Fahrkomfort deutlich steigert.

Muss ich mich beim Umstieg beeilen? Kann ich mir noch Kaffee und Brötchen holen, bevor der Bus kommt? Diese alltäglichen  Fragestellungen können künftig - spätestens ab 2020 - beantwortet werden, wenn die Ankunft- bzw. Abfahrtzeiten der Busfahrten auf den neuen Linien minutengenau prognostiziert und in der Fahrplanauskunft des VRM bereitgestellt werden, so dass sich Fahrgäste beispielsweise über die VRM-App für Smartphones und Tablets oder auch hier jederzeit über die Pünktlichkeit informieren können.

Genauere Informationen z.B. zu den Fahrplänen finden sich hier. Alternativ kann auch die VRM-Fahrplan-App für die Nutzung mit mobilen Smartphones heruntergeladen werden. Die Fahrpläne der neuen Linien werden dieser Pressemeldung als Anhang beigefügt. Zusätzlich sind bei dem Verkehrsunternehmen, den Verwaltungen sowie in der VRM-Geschäftsstelle in Koblenz Taschenfahrpläne zu den neuen Linien erhältlich.

Hintergrundinformation Ausschreibungswettbewerb / ÖPNV-Konzept Rheinland-Pfalz Nord:

Die Ausschreibungen erfolgten im Rahmen des „ÖPNV-Konzept Rheinland-Pfalz Nord“. Dieses Gemeinschaftsprojekt des  Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord sowie der Verkehrsverbünde VRM und VRT hat zum Ziel, auf aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel zu reagieren und Lösungen für einen zukunftsfähigen ÖPNV auch im ländlichen Raum zu finden. Diese sind u.a. die ganzheitliche Vernetzung, der Ausbau der Barrierefreiheit, eine schrittweise Erneuerung der Busflotte sowie eine verbesserte Verknüpfung des Bus- mit dem Schienenverkehr. Ziele sind hierbei zudem, den Verkehr an den künftigen Hauptlinien an jedem Wochentag anzubieten, Reisezeiten zu verringern sowie schnellere Umsteigeoptionen zu gewährleisten.

Zunächst wurden alle Busverbindungen unter anderem in Hinblick auf das Fahrgastpotenzial entlang der Linienführung analysiert. Auf Basis dieser Erkenntnisse planen die Verantwortlichen schließlich eine Neustrukturierung. Grundlage bilden sogenannte Linienbündel. Hier handelt es sich um die Zusammenfassung mehrerer Linien nach verkehrlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Diese Bündel werden anschließend europaweit an Unternehmen vergeben. Das Konzept wird derzeit schrittweise umgesetzt, im VRM sind mit dem Start im Landkreis Altenkirchen 11 von insgesamt 36 Linienbündeln im Betrieb.

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