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„Die Hektik des Alltags anders wahrnehmen“

Donnerstag, 09. März 2017

Kirchen laden zum 20. Mal zur Aktion Autofasten ein/ Ab Februar anmelden

Die Aktion wurde am 17.02.2017 im Beisein von Bürgermeisterin Theres Hammes-Rosenstein (3. v. l.), dem Geschäftsführer der VRM GmbH, Herrn Stephan Pauly (mitte) und den Vertretern der beiden großen Kirchen, Herrn Dechan Thomas Hüsch (4. v. r.) sowie Soperentendent Rolf, Stahl (1. v. r) offiziel eröffnet.

Trier/Koblenz – Wie viel Autofahren ist nötig? Die Katholischen Bistümer und die Evangelischen Landeskirchen in Deutschland laden für die Fastenzeit ein, den eigenen Umgang mit dem Autofahren zu überdenken und sich mit dem eigenen Mobilitätsverhalten auseinanderzusetzen. Der Aktionszeitraum ist in diesem Jahr vom 1. März (Aschermittwoch) bis 16. April (Ostersonntag). Anmeldungen sind bereits ab Mittwoch, 1. Februar möglich.

„Die Fastenzeit sei ein guter Anlass über den eigenen Lebensstil nachzudenken“, sagt Johannes Wiegel von der Aktion Autofasten. Die Aktion leiste seit 20 Jahren nicht nur einen Beitrag, „dass Menschen sich bewusst werden wie sie den Klimawandel beeinflussen können.“ Sie sei auch eine Chance, die „Hektik des Alltags anders wahrzunehmen.“ Etwa, wenn man sich Zeit nehme, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, mit Mitreisenden bei einer Fahrgemeinschaft oder in den Öffentlichen Verkehrsmitteln ins Gespräch kommt. Bei der Aktion gehe es nicht darum, komplett auf das Auto zu verzichten, sondern für sich selbst zu erfahren, wie viel Autofahren tatsächlich nötig sei.

Nach der Anmeldung auf www.autofasten.de erhalten die „Autofaster“ in den verschiedenen Regionen Vergünstigungen und die Möglichkeit der Teilnahme an Gewinnspielen. Der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) bietet ein vergünstigtes Fastenticket (59,50 Euro im VRM-Bereich für maximal vier Wochen bis Ostersonntag) an. Außerdem gibt es Angebote und Unterstützung von Partnern – etwa Fahrradverleiher, Car-Sharing-Unternehmen, der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvement écologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC),  der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Unterstützt wird die Aktion zudem von Luxemburg und den Bundesländern Rheinland Pfalz, Saarland und Hessen. Zum Autofasten rufen auf die Bistümer Trier, Mainz und Fulda, die Erzbistümer Luxemburg und Köln, der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, sowie die Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Hessen-Nassau.

Weitere Informationen finden Sie hier oder auf www.autofasten.de und www.facebook.com/aktion.autofasten .

Quelle: Bischöfliche Pressestelle Trier