Lust auf Kunst und Kultur?

Wir bringen Sie zu den schönsten Veranstaltungen – und wieder zurück.

Krimitag

Datum
09.12.2017
Uhrzeit
19:30
Ort
Boppard

Der 8. Dezember ist der Todestag von Friedrich Glauser (1896-1938), Namenspatron der renommiertesten deutschsprachigen Krimipreise, die jedes Jahr vom SYNDIKAT, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, vergeben werden.

Ihm zu Ehren veranstaltet das SYNDIKAT nun zum fünften Mal den KRIMITAG, bei dem Lesungen, Diskussionen und Veranstaltungen aller Art von und mit deutschsprachigen Krimi-Autorinnen und Krimi-Autoren stattfinden. Ob Bestsellerautoren, Lokalgrößen oder Newcomer, alle sind sie beim KRIMITAG dabei, organisiert von den jeweiligen regionalen Stammtischen. Von Wien bis Köln, von Bremen über München bis Zürich, überall wird - fast - zeitgleich für einen guten Zweck gelesen. Nähere Infos zu den Veranstaltungsorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zu Beginnzeiten und Lesenden finden Sie unter www.krimitag.eu

Aus organisatorischen Gründen findet der Krimitag einen Tag nach dem offiziellen Datum statt, nämlich am Samstag, dem 9. Dezember.

Pressemitteilung  zum diesjährigen Krimitag, dem 9. Dezember 2017 um 20:00 Uhr in der Stadthalle Boppard

Die mitwirkenden Autoren sind Jörg Schmitt-Kilian, Dr. Jutta Siorpaes, Gabriele Keiser und Dieter Aurass.

Die Benefiz-Veranstaltung unterstützt die Projekte der Lotto-Stiftung sowie "Die Fazenda".

Es erwartet Sie ein unterhaltsamer Abend, der im Rahmen des Krimitages (Gedenktag der deutschsprachigen Autorenvereinigung SYNDIKAT, zu Ehren des Kriminalschriftstellers Friedrich Glauser) veranstaltet wird.

Das Programm:

Der Koblenzer Autor und ehemalige Drogenfahnder Jörg Schmitt-Kilian liest zum Einstieg eine kurze Passage aus seinem Kriminalroman Spurenleger. Den Schwerpunkt bildet hierbei die Problematik, wenn Kinder Opfer werden.

Auch im neuen Roman von Gabriele Keiser Kaltnacht, dem 6. Fall für die Koblenzer Kriminalkommissarin Franca Mazzari, steht ein Kind im Mittelpunkt: Der kleine Erol ist in der Silvesternacht verschwunden - seine Eltern werden tot aufgefunden. Ein Mantrailer-Trupp macht sich auf die Suche. 

Die Lesungen werden begleitet von Sabiene Jahn (vocal) und Michael Bostelmann (guitar).

Die Verblendeten, den 3. Roman seiner Koblenzer Trilogie, hat Jörg Schmitt-Kilian gemeinsam mit der Autorin Dr. Jutta Siorpaes aus Kitzbühel geschrieben. Er wurde unter dem Pseudonym Jusi Joesk veröffentlicht. Darin geht es um hochaktuelle und hochexplosive Themen.

Auch Dieter Aurass ist ein ehemaliger Polizeibeamter, der ins Krimifach gewechselt hat. In Frankfurter Blutspur, dem 2. Krimi um Gregor Mandelbaum, fasst er ein heikles Thema an: Es geht um eine misshandelte Kinderseele, die zurückschlägt.

 

Datum: 9. 12. 2017

Ort: Stadthalle Boppard; www.boppard-stadthalle.de

 

Einlass: ab 19:30 Uhr

 

Eintritt: Ticket Regional: 10,40 € VVK  ermäßigt 7,10 €

 

Eintrittskarten gibt es auch hier:   Bopparder Buchladen, Oberstr. 98, 56154 Boppard

 

Abendkasse 11,50 €; ermäßigt 8,50 €

Alle weiteren Informationen gibt es bei Eva Pfitzner Leserattenservice GmbH, Amselsteg 2, 56332 Dieblich, Tel.: 02607-972400, eva.pfitzner(at)Leserattenservice.de

Jörg Schmitt-Kilian

Jörg Schmitt-Kilian (Kriminalhauptkommissar a.D.) hat mehr als 20 Bücher (Krimis, Jugendromane Ratgeber u.a.) veröffentlicht. Sein SPIEGEL-Beststeller VOM JUNKIE ZUM IRONMAN über das Leben des Weltspitze-Triathleten Andreas Niedrig wurde mit Uwe Ochsenknecht, Max Riemelt, Ingo Naujoks, Axel Stein, Leslie Malton, Jasmin Schwiers u.a. bekannten Schauspielern verfilmt.

Der ehemalige Drogenfahnder gewährt in seinen Kriminalromanen einen Blick hinter die Kulissen polizeilicher Ermittlungen und pendelt in den Erzählsträngen geschickt zwischen Fiktion und Realität.

 

Seine Romane SPURENLEGER und LEICHENSPUREN basieren auf der spektakulärsten Mordserie in Deutschland. Nach dem Mord an einer Polizistin in ihrem Streifenwagen und einer mysteriösen DNA-Spur jagen die Ermittler ein Phantom. Eine heiße Spur führt in die Provence. Dort kommt es zu einer dramatischen Begegnung denn der Mörder hat weitere Opfer im Visier: noch zwei Polizisten.

Sein aktueller Roman DIE VERBLENDETEN, den er gemeinsam mit der Autorin Dr. Jutta Siorpaes aus Kitzbühel geschrieben hat, wurde unter dem Pseudonym JUSI JOESK veröffentlicht.

Bei seiner „etwas anderen“ Krimilesung MÖRDERISCHES TRIO wird der Autor von Sabiene Jahn (vocal) und Michael Bostelmann (guitar) musikalisch begleitet. Die Musiker interpretieren passend zu den Szenen aus den Krimis auf eindrucksvolle Art bekannte Rocksongs und spannen musikalisch einen Bogen zwischen den „dramatischen Begegnungen“.

Weitere Infos unter www.schmitt-kilian.de und auf facebook.


Jutta Siorpaes wurde in Bayern geboren und lebt mit ihrer Familie in Tirol. Die promovierte Historikerin hat schon immer gern geschrieben. Artikeln in Zeitschriften folgte der historische Roman: „Als die Welt in Bewegung geriet“ (Berenkamp Verlag 2008). Der historische Kriminalroman „Wo ist die Leiche“(Berenkamp Verlag 2010) führte zur Veröffentlichung etlicher Kurzkrimis (u.a. in „Mords-Bescherung 1+ 2“, Emons Verlag 2012 und 2014, „Ischler Rosen und Sissi´s Seitensprünge“, Gmeiner Verlag 2015). Wenn sie keine kriminellen Gedanken hegt, schreibt sie Musiktexte, u.a. für Heino.

 

Dieter Aurass

  "Frankfurter Blutspur", der 2. Krimi der Mandelbaum Serie

"Quälende Erinnerungen" – eine misshandelte Kinderseele schlägt zurück

In den verschneiten Parks des winterlichen Frankfurt werden ermordete Prostituierte aufgefunden. Die nackten und verstümmelten Frauenleichen tragen eine blutige Botschaft – das Werk eines Serienkillers. Hauptkommissar Gregor Mandelbaum und sein Team geraten bei den Ermittlungen auf die Spur einer verletzten Kinderseele. Im Bann von Liebe und Hass müssen sie einen hohen Preis zahlen, bevor sie den Täter stellen können. Nach diesem Fall wird nichts mehr so sein, wie es war.

Der Autor: Dieter Aurass ist Jahrgang 1955 und war über 41 Jahre lang Polizeibeamter. Geboren und aufgewachsen in Frankfurt/Main, begann er seine Laufbahn unmittelbar nach dem Abitur beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Dort arbeitete er in den Bereichen Terrorismus-bekämpfung, Spionageermittlungen und zuletzt IT-Management. Nach 31 Jahren Dienst als Kriminalbeamter wechselte er zur Bundespolizei, zog die Uniform an und war dort bis zu seiner Pensionierung 2016 als Projektmanager im IT-Bereich tätig. 


In seiner Freizeit treibt er Sport (Tennis, Walken und Skifahren), liest sehr viel und widmet sich seiner großen Leidenschaft, dem Schreiben. Er ist seit über 30 Jahren glücklich verheiratet und lebt zusammen mit seiner Frau Ellen und einer Boston-Terrier-Hündin in der Nähe von Koblenz.

 

Gabriele Keiser:  Kaltnacht- Ein Psycho-Krimi

Franca Mazzaris sechster Fall

Kriminalhauptkommissarin Franca Mazzari ist dünnhäutiger geworden. Der rätselhafte Doppelmord an einem Ehepaar, das in seinem Haus getötet wurde, verfolgt sie bis in ihre Träume. Musste das Söhnchen der beiden, das verstört im Schnee aufgefunden wurde, alles mit ansehen? Zwar hat der Täter zahllose Spuren hinterlassen, jedoch die eine, maßgebliche, scheint nicht dabei zu sein. Mit der Zeit verdichten sich die Hinweise, dass der Migrationshintergrund des Polizisten, ein Deutschtürke, etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Oder ist der Täter in den eigenen Reihen zu finden? Ein Roman um starke Gefühle, Vertrauen und Verrat und die Sehnsucht nach etwas ganz Besonderem.

 

Gabriele Keiser wurde nach etlichen Lehr- und Wanderjahren im In- und Ausland in Andernach am Rhein sesshaft. Die studierte Literaturwissenschaftlerin lebt gegenüber dem Weinort Leutesdorf, dem Schauplatz ihres aktuellen Krimis "Goldschiefer". Nach „Apollofalter“, „Gartenschläfer“, „Engelskraut“ und „Vulkanpark“ (alle Gmeiner-Verlag) ist dies der fünfte Fall für die sympathische Koblenzer Kriminalkommissarin Franca Mazzari.

Im Mai 2014 wurde Gabriele Keiser mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Mayen-Koblenz ausgezeichnet.

www.gabrielekeiser.de

 

Fazenda Haus Sabelsberg

 

Die Fazenda da Esperança (Portugiesisch: Hof der Hoffnung) ist eine Gemeinschaft, die jungen Menschen mit Suchtproblemen hilft, ein neues Leben zu beginnen. Die Gemeinschaft wurde 1983 in Brasilien von dem Paderborner Franziskanerpater Hans Stapel gegründet. Heute gibt es über 120 Fazenda Gemeinschaften in 15 Ländern auf vier Kontinenten. Als erste Gemeinschaft in Deutschland wurde 1998 Gut Neuhof bei Berlin eröffnet, inzwischen gibt es in Deutschland fünf Gemeinschaften für Männer und zwei für Frauen.

Die einjährige Therapie ist aufgebaut auf einer lebendigen Spiritualität, geschwisterlicher Gemeinschaft und gemeinsamer Arbeit, durch die der Lebensunterhalt erwirtschaftet wird. Geleitet werden die Höfe von Ehemaligen, die die Therapie abgeschlossen haben und Freiwilligen, die in der Hilfe für oft hoffnungslose Menschen eine Lebens- und Glaubensaufgabe gefunden haben.

Die Gemeinschaft in Boppard wurde 2013 auf Einladung von Bischof Ackermann eröffnet. Im 1911 erbauten Haus Sabelsberg wurde mit Hilfe von Fazenda-Missionaren aus Brasilien und Deutschland ein Ort geschaffen, an dem junge Männer mit Suchtproblemen und in anderen Lebenskrisen Hoffnung finden können. Gemeinsam arbeiten sie in Haus und Hof, haben eine kleine Landwirtschaft und unterhalten einen Hofladen und ein Hofcafé. Viele Besucher und Gruppen kommen nach Haus Sabelsberg, um die Gemeinschaft kennen zu lernen, und die Lebenszeugnisse der Männer zu hören. Eine große Anzahl von Freiwilligen aus der Umgebung unterstützen die Gemeinschaft durch regelmäßige Mithilfe.

So ist die Fazenda Gemeinschaft in Boppard ein Ort der Begegnung, des Lebens und der Hoffnung.

 

Die diesjährige Spendenaktion von Lotto Rheinland-Pfalz und der Lotto-Stiftung unter dem Dach der Initiative „Kinderglück“ ist Flüchtlingskindern in Rheinland-Pfalz gewidmet. „Damit sind wir ganz nah dran an einem der derzeit wichtigsten und drängendsten Themen“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner im Beisein von Integrationsministerin Irene Alt bei der Eröffnungsveranstaltung in Koblenz. Gesammelt wird wieder das ganze Jahr über in allen knapp 1.000 Lotto-Annahmestellen in Rheinland-Pfalz, bei vielen Veranstaltungen überall im Land, in den VIP-Logen bei den Fußball-Topvereinen Mainz 05 und 1. FC Kaiserslautern, bei den Benefizspielen der LOTTO-Elf, Konzerten der Mainzer Hofsänger und vielen anderen Gelegenheiten. „Unser Ziel ist es, wieder einen Betrag von über 150.000 Euro zu erwirtschaften und so ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement zu setzen“, betonte Häfner: „Wir sind nicht nur Partner des Sports und Förderer der Kultur, sondern auch Unterstützer sozialer Initiativen. Das macht unser Unternehmen so einzigartig in unserem Land.“