
01805 986 986
(0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min.)
Der Verkehrsbund Rhein-Mosel (VRM) stellt Ihnen attraktive Ausflugsziele vor, die Sie bequem mit Bus und Bahn erreichen können.
Der Weg ist das Ziel! Und nicht nur das: Rundreisen mit Bus&Bahn bieten die Möglichkeit, von einem Startpunkt aus viele interessante Orte anzusteuern. Besonders reizvoll ist im VRM-Gebiet eine Kombination von Bus, Bahn, Schiff, Fähre. Gute Fahrt und viel Spaß!

Die erste Tour führt weit zurück in die Antike – in eine Zeit, als unsere Region an das Römische Reich grenzte. Hiervon zeugt der Limes, der auf 550 km die römische Grenzbefestigung markiert und noch heute mit seinen Kastellen, Wachtürmen, Mauern und Palisaden Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Die Zeitreise beginnt am Bahnhof in Neuwied, von dem aus die Bahn nach Rheinbrohl fährt. Am Bahnhof beginnt der Limeswanderweg (Beschilderung: weißer Wachturm auf schwarzem Grund), der zu einem originalgetreu rekonstruierten Wachturm am Rheinufer führt. Dieser kann im Rahmen einer Führung des nahe gelegenen Erlebnismuseums RömerWelt besichtigt werden. Das Museum mit Außenbereich am Caput Limes („Kopf“ des Limes), der seit 2005 zum Welterbe der UNESCO zählt, lässt die römische Geschichte wieder lebendig werden: Dabei sind Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erlaubt, z. B. bei der Frage nach der Schwere eines Kettenhemds oder dem Tagesablauf eines Wachpostens im Kastell oder Wachturm. Die Ausstellung zeigt zudem die Büsten der drei Limes-Kaiser Traian, Hadrian und Antoninus Pius sowie zwei römische Backöfen, eine Mühle und eine römische Kochstelle. Im Außenbereich verströmen der Kräutergarten und die imposante Pfahlramme römisches Flair. Hier fi nden regelmäßig Veranstaltungen statt, z. B. die Römertage, der Limeswandertag und das Theater im Mai sowie der Kräutertag im Juli.
Nach der RömerWelt geht die historische Entdeckungstour entlang des Limeswanderwegs auf Schusters Rappen weiter: Der Wegabschnitt zwischen der RömerWelt und Niederbieber ist etwa 15 km lang und führt von Arienheller in Richtung Rheinbrohl und links der Beschilderung folgend in den Westerwald. Ab dort läuft die Wanderetappe über die Rheinhöhen an einigen Wachpostenhügeln entlang über Weierhof, Gebranntehof, Rodenbach und Segendorf hinunter nach Niederbieber. In dem Neuwieder Ortsteil befi ndet sich, leider zu einem großen Teil unter Wohnhäusern verborgen, ein besonderes Zeugnis der römischen Herrschaft – das 51.000 m² große Kastell Niederbieber. Frei zugänglich sind heute die restaurierten Grundmauern der beiden Flankentürme des Haupttores (Porta praetoria) und des Badegebäudes (Balineum). Infotafeln geben interessante Einblicke in die Blütezeit der Anlage. Von Niederbieber (nächste Haltestelle Melsbacher Straße nahe dem Kastell) geht es mit der Buslinie 101 zurück zum Bahnhof Neuwied.
Start/Ziel: Bf Neuwied
Infos: www.neuwied.de, www.rheinbrohl.de, www.roemer-welt.de

Von Koblenz aus führt die Rundtour zunächst rheinaufwärts nach Andernach. Die Geysir-Stadt ist eine der ältesten Städte Deutschlands und zeigt ihre Geschichte eindrucksvoll in der historischen Altstadt zwischen Bahnhof und Rhein. Sehenswert sind der Helmwartsturm am Stadtgraben, Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, und die kurz darauf folgende Ruine der Stadtburg, deren Wurzeln auf das 12. Jh. zurückgehen. Die im Schlossgarten zu einer Pyramide aufgeschichteten Kanonenkugeln stammen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. In unmittelbarer Nähe befi nden sich das Koblenzer Tor, auch „Burgpforte“ genannt, und das Stadtmuseum – Haus von der Leyen, das um 1589/90 als Stadtpalais des kurkölnischen Oberamtmannes Georg von der Leyen errichtet wurde und seit 1936 das Stadtmuseum beherbergt. Weitere Highlights sind das Geysir-Erlebniszentrum mit interaktiver Ausstellung zum Kaltwasser- Geysir, das Rheintor und das historische Rathaus mit mittelalterlicher Mikwe, einem jüdischen Kultbad.
Mit dem Zug geht es über Mayen mit seiner sagenumwobenen Genovevaburg und Monreal mit seinem historischen Fachwerk-Ortskern nach Kaisersesch. Wer wissen möchte, was die Stadt am Rande der Eifel mit dem italienischen Pisa gemein hat, wirft einen Blick auf ihr Wahrzeichen, den Turm der Pfarrkirche St. Pankratius aus dem 13. Jh. Er hat seine Spitze in Richtung des Westwindes gedreht. Grund ist ein statischer Fehler des damaligen Zimmermanns, der die Pyramide der obersten Spitze ohne entsprechende Riegelhölzer auf die des Hauptdachs setzte und sie damit dem Winddruck preisgab. Das gleiche Phänomen ist übrigens bei der Pfarrkirche St. Clemens in Mayen zu beobachten. Von Kaisersesch aus führt die Tour mit den Buslinien 712 oder 713 nach Cochem an der Mosel. Wer sich hier umsehen möchte,
findet ausführliche Tipps in Tour 4. Mit der Bahn geht es schließlich auf der aussichtsreichen Moselstrecke über Treis-Karden, Hatzenport, Kobern-Gondorf und Winningen zurück nach Koblenz.
Start/Ziel: Hbf Koblenz
Infos: www.andernach.de, www.mayen.de, www.monreal-eifel.de, www.kaisersesch.de

Der BurgenBus macht Station an zwei der schönsten Burganlagen entlang der Mosel. Die Rundreise führt zunächst von Koblenz aus nach Hatzenport im Herzen der Terrassenmosel. Von hier aus fährt der BurgenBus der Linie 330 über Münstermaifeld zur Burg Eltz. Umgeben von einer besonders reizvollen Landschaft steht die Burg auf einem steilen Felskopf inmitten eines engen Seitentals der Mosel. Mit ihren Türmen, Höfen und der malerische Lage ist sie für viele der Inbegriff der deutschen Ritterburg. Ihre mächtige Ausstrahlung hat sie sich über alle Jahrhunderte zu Recht erhalten, ist sie doch eine der wenigen nie zerstörten Burgen in Europa. Zu verdanken ist dies dem diplomatischen Geschick ihrer Herren, in deren Besitz sich die Burg seit mehr als 850 Jahren befi ndet. Original eingerichtete Säle und Gemächer lassen Besucher in vergangene Zeiten eintauchen. Besonders sehenswert sind der Rübenacher Untersaal mit seiner Holzdecke aus dem 15. Jh., das Schlafgemach mit seinen filigranen Freskenmalereien (um 1470), der Rittersaal sowie die Rüstungen und Möbelstücke. Die Schatzkammer im Kellergewölbe beherbergt eine außergewöhnliche Kunstsammlung von Gold- und Silberschmiedearbeiten über Münzen und Schmuck bis hin zu Porzellan und historischen Waffen. Eine Führung durch Burg Eltz nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch acht Jahrhunderte.
Der nächste mittelalterliche Schatz dieser Tour ist die Burg Pyrmont. 800 Jahre Geschichte gilt es zu erkunden – von erlesenen Antiquitäten in der Oberburg über malerische Lauben und Winkel bis zum 25 m hohen Bergfried, der Ausblicke bis weit in das Maifeld eröffnet. Zahlreiche Bänke und das Burgcafé laden zum Verweilen und Entspannen ein. In der Oberburg und den angrenzenden Gästehäusern können Besucher übernachten, z. B. nach romantischen Burghochzeiten und Feiern. Der gut ausgeschilderte Wanderweg entlang des Elzbaches ist Teil des vom Eifelverein geschaffenen Jakobsweges von Bonn noch Moselkern, 12,5 km lang und durchgehend mit einem schwarzen Dreieck gekennzeichnet. Der BurgenBus bringt
Ausflügler im Anschluss wieder ans Moselufer nach Treis-Karden, von wo aus die Bahn zurück nach Koblenz verkehrt.
Hinweis: Der BurgenBus verkehrt vom 1. Mai bis zum 31. Oktober an Wochenenden und Feiertagen.
Start/Ziel: Hbf Koblenz
Infos: www.hatzenport.de, www.burg-eltz.de, www.burg-pyrmont.de, www.treis-karden.de

Zug und Schiff sind ideale Partner für eine Entdeckungstour auf der Mosel. Bei einem Ausflug mit den Schiffen der „Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG“ (KD) geht es vom Deutschen Eck mit Blick auf die gegenüberliegende Festung Ehrenbreitstein nach Cochem. Nach dem Ablegen ziehen bald die steilen Hänge der Terrassenmosel die Blicke auf sich. Das Schiff passiert die malerischen Ferien- und Weinorte Winningen und Kobern-Gondorf. Hier thront strategisch günstig auf einer Felszunge am Moselufer die mittelalterliche Oberburg. Durch sie hindurch verlaufen die Moselbahn und Moselstraße. Vorbei an Alken mit seiner Burg Thurant, Moselkern und Treis-Karden mit der schönen St.-Kastor-Kirche ist in Cochem die Endstation der Schiffsreise erreicht.
Zug und Schiff sind ideale Partner für eine Entdeckungstour auf der Mosel. Bei einem Ausflug mit den Schiffen der „Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG“ (KD) geht es vom Deutschen Eck mit Blick auf die gegenüberliegende Festung Ehrenbreitstein nach Cochem. Nach dem Ablegen ziehen bald die steilen Hänge der Terrassenmosel die Blicke auf sich. Das Schiff passiert die malerischen Ferien- und Weinorte Winningen und Kobern-Gondorf. Hier thront strategisch günstig auf einer Felszunge am Moselufer die mittelalterliche Oberburg. Durch sie hindurch verlaufen die Moselbahn und Moselstraße. Vorbei an Alken mit seiner Burg Thurant, Moselkern und Treis-Karden mit der schönen St.-Kastor-Kirche ist in Cochem die Endstation der Schiffsreise erreicht. Von Bord aus gelangt man über die Endertstraße zur Sesselbahn, die das Moseltal aus einer ganz besonderen Perspektive zeigt. Schwebend über den rebenbewachsenen Schieferhängen geht es auf 255 m Höhe zum Aussichtspunkt Pinner-Kreuz. Das Terrassen-Café an der Bergstation eröffnet einen einzigartigen Ausblick auf die Weinstadt und ihr historisches Wahrzeichen – die Reichsburg. Wer die prächtige Höhenburg lieber aus der Nähe erkunden will, folgt ab der Schiffsanlegestelle links der Moselpromenade, biegt rechts in die Zollstraße und folgt links der Schlossstraße. Vielfältige Angebote wie Geisterführungen, interaktive Kinderführungen für die ganze Familie oder ein rustikales Rittermahl im Burgkeller machen das Mittelalter-Erlebnis perfekt. Zum Bahnhof Cochem geht es zu Fuß über die Wenzelgasse, die Herrenstraße, die Zollstraße, die Moselstraße und den Bahnhofsvorplatz und von dort mit dem Zug zurück nach Koblenz. Tipp: Mit der VRM-MobilCard können Sie jetzt nicht nur an Land, sondern auch auf Wasserwegen neue Horizonte entdecken. Die Tickets aller fahrplanmäßigen KD-Schiffstouren auf Rhein, Main und Mosel gibt es bei Vorlage der VRM-MobilCard oder eines VRM-Fahrscheines um 20 % günstiger.* Also: Alle Mann an Bord und Leinen los!
Start: Bf Koblenz Stadtmitte, von dort rechts am Löhr-Center vorbei in die Schloßstraße, links in die Straße "Neustadt", rechts in Stresemannstraße und links zum Konrad-Adenauer-Ufer (Schiffsanlegestelle) ca
ca. 10 - 15 Gehminuten.
Ziel: Hbf Koblenz
Infos: www.k-d.com, www.ferienland-cochem.de, www.cochem.de

Auf der linken Rheinstrecke geht es von Koblenz zunächst nach Boppard. Direkt von der Bahn aus sind die bis zu 10 m hohen Mauern des römischen Kastells aus dem 4. Jh. n. Chr. zu sehen. Damals nannte man die Stadt am Mittelrhein „Baudobriga“ und schuf mit der 28 Wachtürme umfassenden Anlage ein bis heute gut erhaltenes Zeugnis römischen Staats- und Militärwesens. Historisch Interessierte sollten sich die Überreste der Siedlungszeit genau ansehen und einen Zwischenstopp einlegen. Zwar nicht ganz so alt, aber nicht minder prächtig ist die Kurfürstliche Burg am Rheinufer. Der Herrschaftssitz wird derzeit im Rahmen des Welterbeprogramms des Bundes saniert – das Museum ist deshalb geschlossen (Infos zum Baustand: www.boppard.de). Wer schon hier die Rheinseite wechseln möchte, setzt mit der Fähre nach Filsen über. Ansonsten geht es mit dem Zug nach St. Goar und vom Bahnhof rechts durch die Oberstraße zur Anlegestelle der Fähre, die Ausflügler nach St. Goarshausen bringt. Der VRM-Tarif wird auf beiden Fähren anerkannt.
Hier wartet mit dem knapp 130 m hohen Schieferfelsen der Loreley ein wahrhaftes Highlight des Oberen Mittelrheintals. Seit Jahrhunderten markiert er die gefährlichste Stelle im Rhein. Die Sagengestalt Loreley saß oben auf dem Felsen und kämmte sich ihr goldenes Haar. Davon waren viele Schiffer so angetan, dass sie nicht mehr auf die gefährlich Enge achteten und sanken. Ab der Haltestelle der Rheinfähre fährt der Loreley-Shuttlebus (NVG-Linie 595, Ostern bis Ende Oktober) zum Loreley-Besucherzentrum. Bei schönem Wetter und guter Kondition lohnt sich auch der etwa einstündige Aufstieg hinauf zum Plateau. Im Anschluss geht es ab dem Bahnhof in St. Goarshausen auf der rechten Rheinstrecke zurück nach Koblenz.
Start/Ziel: Hbf Koblenz
Den Ausflugsfahrplan 2012 erhalten Sie hier auch zum Download.
Bei Gelegenheitsfahrern wird jetzt der Sparsinn geweckt. Denn mit unserer VRM-MobilCard klingelt´s im Geldbeutel.